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Geburtstag:
Geburtsname:
Taufpaten: |
30.
April 1920
Teutonia Oeversee
Ludwig Ketelsen, Otto
Nissen,
Hermann Petersen, Peter Saager,
Heinrich Stauch |
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Als
sich am 30. April 1920 eine Anzahl von jungen Leuten zusammenfand, um in
einer, dazu einberufenen Generalversammlung, einen Sportverein zu gründen,
die den Zweck hatte, "den jungen Leuten in den freien Stunden
Veranlassung zu geben, sich körperlich wie auch seelisch dem Sport des
Turnens, des Schlagballspieles und dergleichen zu widmen...",
folgten sie dem Beispiel vieler Alter
skameraden, die sich
nach dem 1.Weltkrieg in der Arbeiterbewegung zusammenfanden und
allerorten Sportvereine aus der Taufe hoben.
Vielen Jahren wirkungsvoller Arbeit in den Sportvereinen folgte in den
dreißiger Jahren der vom Staat reglementierte Sport, der ein
Vereinsleben, wie wir es heute kennen, nicht zuließ. Die meisten
derjenigen, die den TSV "Teutonia" gegründet hatten, wurden
zu den Waffen gerufen und kehrten nicht mehr zurück.
Das beliebte Faustballspiel wurde in Oeversee durch einen Verein
gespielt, der sich "Eekboom" nannte, und aus dessen Reihen
schließlich die Mitglieder stammten, die die sportlichen Betätigungen
im Turn- und Spielverein Oeversee zusammenfassten und auf neue Beine
stellten. Chronistenpflicht ist es noch anzumerken, dass in den frühen
fünfziger Jahren in Frörup unter dem Vereinsnamen "IF Frörup"
Handball gespielt wurde, und die Mehrzahl dieser Handballspieler das Rückgrat
der Handballabteilung des "neuen" TSV Oeversee bildete.
Allmählich kam nach dem verheerenden II. Weltkrieg wieder Leben in die
Vereine und vielerorts waren es Heimatvertriebene, die auf dem Gebiet
des Sports in ihren neuen Gemeinden auch neue Akzente setzten. Zu jener
Zeit kannte die Improvisation keine Grenzen und einem geübten Radler
war kein Weg zu weit, um mit seiner Mannschaft zu einem Auswärtsspiel
zu radeln. Wohlmeinende Fuhrunternehmer stellten
ihre holzgasbetriebenen Lastkraftwagen, von denen einige sogar mit Sitzbänken
(!) ausgestattet waren, zur Verfügung, um die Sportler zu den auswärtigen
Spielen zu transportieren.
Zu den Punktspielen und Freundschaftswettkämpfen im Handball, und später
dann auch im Fußball, traf man sich auf Koppeln und Wiesen, die von den
Bauern gerne bereitgestellt wurden. Viele freiwillige Arbeitsstunden
waren nötig, um immer wieder neue Sportstätten herzurichten. Die
Freunde des Tischtennissportes trafen sich in den Sälen der örtlichen
Gastronomie, und auch die Turner hielten ihre Übungsstunden im
Wirtshaussaal ab. Zu einem geregelten Spiel- und Übungsbetrieb kam es
erst, als die damalige Dörfergemeinschaftsschule Oeversee in Betrieb
genommen wurde, und der TSV Oeversee die Turnhalle und den davor
hergerichteten Sportplatz mitbenutzen durfte.
Im August 1974 wurde das Treenestadion eingeweiht, was vornehmlich die
Fußballabteilung in ihren Möglichkeiten begünstigte. Nicht nur die
Mitglieder und Freunde des TSV sind von dieser Anlage begeistert,
sondern auch die vielen Gastvereine, die zu Pflicht- oder
Freundschaftsspielen in unsere Gemeinde kamen und kommen, sparten nicht
mit Lob und Anerkennung. Das im Jahre 1975 angelegte Gästebuch des
Vereins beurkundet die Anwesenheit von Gästen aus Dänemark, Schweden,
England und den USA, sowie aus
Berlin, Hamburg und dem Rheinland, genauso wie aus unseren näheren
Umgebung. In allen Fällen hat "unser" Treenestadion einen würdigen
Rahmen für einen sportlichen Kontakt gegeben.
Wie den "Personalien" des Vereins zu entnehmen ist, wird
schließlich nicht nur Fußball in Oeversee gespielt. Sehr erfolgreich,
und mit dem Namen TSV Oeversee eng verbunden ist die
Tischtennisabteilung. Nicht erst seit sich diese Abteilung mit dem TTC
Ramsharde zur TTG Ramsharde/Oeversee, einer Wettkampfgemeinschaft,
zusammengeschlossen hat, wird hier
von Erfolgen gesprochen. Kontinuierliche Trainings- und Aufbauarbeit,
sowie verständnisvolle Betreuung bei den eigentlichen Spielen, haben
das ihre dazu getan, dass über Jahrzehnte ein Großteil der
Kreismeister und den weiterführenden Meisterschaften aus Oeversee kam.
Erfolge sind hier sicherlich die Landesmeistertitel von Ute Krebs und
den Holm-Zwillingen, Per und Bent. Des weiteren ist hier sicherlich der
Wechsel der Brüder Per und Bent Holm in die höchste deutsche
Spielklasse, der Tischtennis-Bundesliga, zu erwähnen. Durch die "Vernunftehe"
mit dem TTC Ramsharde konnte der TSV seinen TT-Spielern ein breites Band
an Leistungsklassen bieten, das sich von der untersten Kreisklasse bis
hinauf zur Landesliga erstreckte. So waren in dieser Abteilung die
Freizeit- und Breitensportler ebenfalls so angesprochen, wie diejenigen,
die durch Ehrgeiz und
Fleiß sich in die obere und schließlich oberste TT-Spitze arbeiteten.
Leider ist durch die "Scheidung" mit dem TTC Ramsharde die
Tischtennisabteilung nicht mehr so erfolgreich und personell stark
besetzt, so dass heute etwas "kleinere Brötchen gebacken"
werden müssen.
Durch die stundenweise Arbeit "unserer" Kreissportlehrerin Ada
Kray im TSV hat die Sparte "Damengymnastik" eine schon fast beängstigende
Mitgliederstärke angenommen, die den Vorstand schon mit der Überlegung
spielen ließ, einen "Numerus Clausus" für diese Gruppe
einzuführen. Er hat dann aber doch davon Abstand genommen, weil er
schließlich jeder sportbeflissenen Dame die Möglichkeit geben wollte,
ein wenig Entspannung im Kreise Gleichgesinnter zu suchen. In dieser
Gruppe zählt nicht nur die Freude am Ausgleichssport, sondern steht im
Hintergrund auch noch ein wenig der Wunsch nach Kommunikation mit
anderen. Einer großen Beliebtheit erfreut sich die Kinderturngruppe.
Hier wird unseren Kleinsten, oftmals zum ersten Mal in ihrem Leben, der
Spaß an Spiel und Sport nähergebracht.
Als Alternative zum Kinderturnen hat sich die Ballgewöhnungsgruppe
gemausert. Hier werden die "Sportler von Morgen" an die
verschiedenen Ballsportarten herangeführt. Die Übungsleiter und Übungsleiterinnen
dieser Gruppen tragen die große Verantwortung, dass den Kindern der Spaß
am Sport nicht schon in jungen
Jahren vergrault wird.
Als eine große Freude betrachtet der TSV Oeversee, dass sich seit dem
Frühjahr 1994 eine Seniorensportgruppe etabliert hat.
Eine weitere Abteilung , die sich regen Zuspruchs erfreut, ist die
"Trimm-Gruppe" der Herren. Hier treffen sich Sportler, die in
vergangenen Jahren aktive Leistungs- und Breitensportler waren.
Durch den Bau der "Eekboom-Halle" konnte das Sportangebot des
TSV erheblich erweitert werden. Ein wahrer Mitgliederboom war dann auch
ab der Einweihung der Halle am 07.07.1990 zu verzeichnen. Ab diesem
Zeitpunkt konnten dann auch traditionelle Hallensportarten wie Handball,
Badminton und Volleyball zu einem geregeltem Spielbetrieb übergehen.
Gerade durch diese drei Sparten hat sich der Mitgliederzuwachs des TSV
Oeversee deutlich bemerkbar gemacht.
Ein wichtiger Faktor in der Vereinsarbeit sind und waren Kontakte zu
auswärtigen Vereinen. Hier wurden nicht nur viele befreundete Vereine
in Oeversee begrüßt, sondern auch viele Fahrten unternommen. Hier sind
als Höhepunkte sicherlich die Reisen zu unserem Partneramt Assens/DK,
sowie Flüge über den "großen Teich" nach Kalifornien/USA
und nach England zu erwähnen. Doch auch die Reisen im Inland und die
Fahrten zu den verschiedenen deutschen Turnfesten sind allen Teilnehmern
sicher in bleibender Erinnerung. |
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Unsere
Geschichte |
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Liebe Freunde des
TSV Oeversee.
Hier erscheint dem-nächst nach und nach ein Auszug aus der Geschichte
des TSV. |
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