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letztes Update: 29.12.2007

  Geburtstag:
Geburtsname:
Taufpaten:
30. April 1920
Teutonia Oeversee 
Ludwig Ketelsen,
Otto Nissen,
Hermann Petersen, Peter Saager,
Heinrich Stauch
 
 

Als sich am 30. April 1920 eine Anzahl von jungen Leuten zusammenfand, um in einer, dazu einberufenen Generalversammlung, einen Sportverein zu gründen, die den Zweck hatte, "den jungen Leuten in den freien Stunden Veranlassung zu geben, sich körperlich wie auch seelisch dem Sport des Turnens, des Schlagballspieles und dergleichen zu widmen...", folgten sie dem Beispiel vieler Alter skameraden, die sich nach dem 1.Weltkrieg in der Arbeiterbewegung zusammenfanden und allerorten Sportvereine aus der Taufe hoben.
Vielen Jahren wirkungsvoller Arbeit in den Sportvereinen folgte in den dreißiger Jahren der vom Staat reglementierte Sport, der ein Vereinsleben, wie wir es heute kennen, nicht zuließ. Die meisten derjenigen, die den TSV "Teutonia" gegründet hatten, wurden zu den Waffen gerufen und kehrten nicht mehr zurück.
Das beliebte Faustballspiel wurde in Oeversee durch einen Verein gespielt, der sich "Eekboom" nannte, und aus dessen Reihen schließlich die Mitglieder stammten, die die sportlichen Betätigungen im Turn- und Spielverein Oeversee zusammenfassten und auf neue Beine stellten. Chronistenpflicht ist es noch anzumerken, dass in den frühen fünfziger Jahren in Frörup unter dem Vereinsnamen "IF Frörup" Handball gespielt wurde, und die Mehrzahl dieser Handballspieler das Rückgrat der Handballabteilung des "neuen" TSV Oeversee bildete.
Allmählich kam nach dem verheerenden II. Weltkrieg wieder Leben in die Vereine und vielerorts waren es Heimatvertriebene, die auf dem Gebiet des Sports in ihren neuen Gemeinden auch neue Akzente setzten. Zu jener Zeit kannte die Improvisation keine Grenzen und einem geübten Radler war kein Weg zu weit, um mit seiner Mannschaft zu einem Auswärtsspiel zu radeln. Wohlmeinende Fuhrunternehmer
stellten ihre holzgasbetriebenen Lastkraftwagen, von denen einige sogar mit Sitzbänken (!) ausgestattet waren, zur Verfügung, um die Sportler zu den auswärtigen Spielen zu transportieren.
Zu den Punktspielen und Freundschaftswettkämpfen im Handball, und später dann auch im Fußball, traf man sich auf Koppeln und Wiesen, die von den Bauern gerne bereitgestellt wurden. Viele freiwillige Arbeitsstunden waren nötig, um immer wieder neue Sportstätten herzurichten. Die Freunde des Tischtennissportes trafen sich in den Sälen der örtlichen Gastronomie, und auch die Turner hielten ihre Übungsstunden im Wirtshaussaal ab. Zu einem geregelten Spiel- und Übungsbetrieb kam es erst, als die damalige Dörfergemeinschaftsschule Oeversee in Betrieb genommen wurde, und der TSV Oeversee die Turnhalle und den davor hergerichteten Sportplatz mitbenutzen durfte.
Im August 1974 wurde das Treenestadion eingeweiht, was vornehmlich die Fußballabteilung in ihren Möglichkeiten begünstigte. Nicht nur die Mitglieder und Freunde des TSV sind von dieser Anlage begeistert, sondern auch die vielen Gastvereine, die zu Pflicht- oder Freundschaftsspielen in unsere Gemeinde kamen und kommen, sparten nicht mit Lob und Anerkennung. Das im Jahre 1975 angelegte Gästebuch des Vereins beurkundet die Anwesenheit von Gästen aus Dänemark, Schweden, England und den USA, sowie
aus Berlin, Hamburg und dem Rheinland, genauso wie aus unseren näheren Umgebung. In allen Fällen hat "unser" Treenestadion einen würdigen Rahmen für einen sportlichen Kontakt gegeben.
Wie den "Personalien" des Vereins zu entnehmen ist, wird schließlich nicht nur Fußball in Oeversee gespielt. Sehr erfolgreich, und mit dem Namen TSV Oeversee eng verbunden ist die Tischtennisabteilung. Nicht erst seit sich diese Abteilung mit dem TTC Ramsharde zur TTG Ramsharde/Oeversee, einer Wettkampfgemeinschaft, zusammengeschlossen hat, wird
hier von Erfolgen gesprochen. Kontinuierliche Trainings- und Aufbauarbeit, sowie verständnisvolle Betreuung bei den eigentlichen Spielen, haben das ihre dazu getan, dass über Jahrzehnte ein Großteil der Kreismeister und den weiterführenden Meisterschaften aus Oeversee kam. Erfolge sind hier sicherlich die Landesmeistertitel von Ute Krebs und den Holm-Zwillingen, Per und Bent. Des weiteren ist hier sicherlich der Wechsel der Brüder Per und Bent Holm in die höchste deutsche Spielklasse, der Tischtennis-Bundesliga, zu erwähnen. Durch die "Vernunftehe" mit dem TTC Ramsharde konnte der TSV seinen TT-Spielern ein breites Band an Leistungsklassen bieten, das sich von der untersten Kreisklasse bis hinauf zur Landesliga erstreckte. So waren in dieser Abteilung die Freizeit- und Breitensportler ebenfalls so angesprochen, wie diejenigen, die durch Ehrgeiz und Fleiß sich in die obere und schließlich oberste TT-Spitze arbeiteten. Leider ist durch die "Scheidung" mit dem TTC Ramsharde die Tischtennisabteilung nicht mehr so erfolgreich und personell stark besetzt, so dass heute etwas "kleinere Brötchen gebacken"  werden müssen.
Durch die stundenweise Arbeit "unserer" Kreissportlehrerin Ada Kray im TSV hat die Sparte "Damengymnastik" eine schon fast beängstigende Mitgliederstärke angenommen, die den Vorstand schon mit der Überlegung spielen ließ, einen "Numerus Clausus" für diese Gruppe einzuführen. Er hat dann aber doch davon Abstand genommen, weil er schließlich jeder sportbeflissenen Dame die Möglichkeit geben wollte, ein wenig Entspannung im Kreise Gleichgesinnter zu suchen. In dieser Gruppe zählt nicht nur die Freude am Ausgleichssport, sondern steht im Hintergrund auch noch ein wenig der Wunsch nach Kommunikation mit anderen. Einer großen Beliebtheit erfreut sich die Kinderturngruppe. Hier wird unseren Kleinsten, oftmals zum ersten Mal in ihrem Leben, der Spaß an Spiel und Sport nähergebracht.
Als Alternative zum Kinderturnen hat sich die Ballgewöhnungsgruppe gemausert. Hier werden die "Sportler von Morgen" an die verschiedenen Ballsportarten herangeführt. Die Übungsleiter und Übungsleiterinnen dieser Gruppen tragen die große Verantwortung, dass den Kindern der Spaß am Sport nicht schon in
jungen Jahren vergrault wird.
Als eine große Freude betrachtet der TSV Oeversee, dass sich seit dem Frühjahr 1994 eine Seniorensportgruppe etabliert hat.
Eine weitere Abteilung , die sich regen Zuspruchs erfreut, ist die "Trimm-Gruppe" der Herren. Hier treffen sich Sportler, die in vergangenen Jahren aktive Leistungs- und Breitensportler waren.
Durch den Bau der "Eekboom-Halle" konnte das Sportangebot des TSV erheblich erweitert werden. Ein wahrer Mitgliederboom war dann auch ab der Einweihung der Halle am 07.07.1990 zu verzeichnen. Ab diesem Zeitpunkt konnten dann auch traditionelle Hallensportarten wie Handball, Badminton und Volleyball zu einem geregeltem Spielbetrieb übergehen. Gerade durch diese drei Sparten hat sich der Mitgliederzuwachs des TSV Oeversee deutlich bemerkbar gemacht.
Ein wichtiger Faktor in der Vereinsarbeit sind und waren Kontakte zu auswärtigen Vereinen. Hier wurden nicht nur viele befreundete Vereine in Oeversee begrüßt, sondern auch viele Fahrten unternommen. Hier sind als Höhepunkte sicherlich die Reisen zu unserem Partneramt Assens/DK, sowie Flüge über den "großen Teich" nach Kalifornien/USA und nach England zu erwähnen. Doch auch die Reisen im Inland und die Fahrten zu den verschiedenen deutschen Turnfesten sind allen Teilnehmern sicher in bleibender Erinnerung.

 
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Unsere Geschichte

Liebe Freunde des TSV Oeversee.
Hier erscheint dem-nächst nach und nach ein Auszug aus der Geschichte des TSV.

 

 

 

 

 

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